Vereinslokal              Probe

Gaststätte zur Post

53819 Neunkirchen-Seelscheid

Birkenfeld

Jeden Dienstag von 20:00 - 22:00 Uhr

Besuchen Sie uns doch mal unverbindlich und nehmen Sie an unserer Probe teil.

Singen macht Spaß!


MGV Gemütlichkeit Söntgerath 1892 e.V.

 

informiert

 

Freitag den 6.Dezember, am Nikolaustag, feierten wir mit Frauen, Bureballhelfern und Inaktiven unsere diesjährige Weihnachtsfeier. Nach Birkenfeld, Hermerath und Neunkirchen waren wir diesmal in Krawinkel zu Gast. Wenn wir gewusst hätten, dass es im Plauderstübchen so gemütlich wird, wären wir bestimmt schon öfters zu Hans–Josef Kurtenbach Feiern gekommen. Doch leider schließt das Plauderstübchen Ende des Jahres seine Türen.

 

Nach ein oder zwei erfrischenden Getränken bekamen wir Besuch von einem Bauern aus Lohmar. Bernd Herchenbach berichtete leicht ironisch aber überaus lustig von seinem nicht immer leichten Eheleben und dem schwierigen Leben im Allgemeinen; hoffentlich hat sich da nicht jemand selbst erkannt!

 

Kurz danach wurde das Buffet eröffnet und gestürmt. Da hatte sich unser „Caterer“ Monika Haschke selbst übertroffen, ein Highlight für Augen und Gaumen. Nach dem opulenten Mal, gab es dann auch wieder etwas fürs Gehör.

 

Für alle Nichtsänger und Betroffenen brachte der Nikolaus mit unseren Sängern Rolf Stader und Reiner Bertermann  einen Sketch über einen „typischen“ Probeabend des MGV. Vergebliche Versuche vom Schließen der Schiebetür, Bestellungen von stärkenden Getränken und Frikadellen während der Probe, Freude über jede Unterbrechung in der eine Runde kredenzt wird und dem Spender ein Hoch gesungen wird,  lebhafte Diskussionen über zu singende Lieder und muntere Kommentare zur Auflockerung der harten Probenarbeit, bis zur strikten Einhaltung vom Ende der Probe, wurde auf  das trefflichste karikiert. Besondere Erwähnung bedurfte natürlich, dass wir es trotzdem jedes Mal schaffen ein oder zwei Lieder zu proben. Leider war unser Vereinsarzt Klaus Sauerwald just in diesem Moment nicht anwesend. Ansonsten hätte auch er vom Nikolaus von der gesundheitsfördernden „Singerei“ eines Chores und der anstrengenden „Proberei“ des MGV erfahren. Danke an die drei Schauspieler für diesen humorvollen Beitrag.

 

Am späten Abend kamen die Chorsänger dann auch noch zu einem Auftritt auf die Bühne. Mit vier, extra für diesen Abend einstudierten Weihnachtsliedern, stimmten sie die Anwesenden auf eine gemütliche Weihnachtszeit ein. Vielen Dank an unseren Chorleiter Johannes Götz, der es immer wieder schafft, mit den Männern die verschiedensten Lieder einzustudieren.

 

So haben wir auch in diesem Jahr eine stimmungsvolle, lustige aber auch besinnliche Weihnachtsfeier verlebt.

 

Bis zu einem Wiedersehen oder Wiederhören wünscht der MGV Gemütlichkeit Söntgerath allen eine ruhige und geruhsame Adventszeit und ein schönes Weihnachtsfest.

 

 

 

Ihr MGV Gemütlichkeit Söntgerath 1892 e.V.

 

Peter van der Wyst

 


Vereinstour 2019 nach Gent, Brügge und Brüssel des MGV Gemütlichkeit Söntgerath

 

 

 

Freitagmorgen um 07:00 Uhr starteten wir von Birkenfeld mit dem Bus in Richtung Belgien. Auf dem Rastplatz Aachener Land nahmen wir unser traditionelles mitgebrachtes gemeinsames Frühstück ein. Kurz vor 14:00 Uhr trafen wir in Gent ein. Die dort wartenden Stadtführer zeigten uns bei einem Rundgang die prächtigen Gebäude der Stadt und manche Skurrilität. Gent beherbergt 54 Kirchen, wovon nur die St. Bravo Kathedrale den Besuchern offensteht. Die Kathedrale ist sehr geschichtsträchtig, außer den oberen Kirchenfenstern im Chorgestühl wurde alles aus dem Gotteshaus im Laufe der Geschichte schon einmal gestohlen. Trotzdem kommen Kunstliebhaber beim Anblick der vielen Kunstschätze aus dem Staunen nicht heraus.  In dieser prachtvollen Kirche mit seiner einmaligen Akustik, konnten wir mit einer kleinen Gesangseinlage die Besucher entzücken. Besichtigen konnten wir auch den Mammelokker ( Brusttrinker), der dem Hungertod entkam, weil er seine Wächter täuschte, in dem er, bei den täglichen Besuchen seiner Tochter, die gerade entbunden hatte, mit Muttermilch genährt wurde. Oder den Platz vor der Burg Gravensteen und der großen Fleischhalle, dessen Laternen nur leuchten, wenn eine Mutter direkt nach der Geburt einen extra Lichtschalter im Kreißsaal betätigt . Dies ist für die werdenden Väter natürlich sehr hilfreich. So kann man in Ruhe ein oder mehrere Biere genießen und dann, wenn das Licht angeht, entspannt zum Krankenhaus gehen. Im Anschluss an die Stadtführung fuhren wir zu unserem Hotel, einem ehemaligen Kloster aus dem 17. Jahrhundert, nach Brügge. Hier haben wir dann unser gemeinsames Essen serviert bekommen und im Anschluss „ein, zwei…“ leckere belgische Biere verkostet.  

 

Nach dem Frühstück am Samstag, wurden wir von unseren Stadtführern am Hotel zu einem Bummel durch Brügge abgeholt. Durch die Altstadt, mit den vielen beeindruckenden Giebelhäusern und seinen vielen Kanälen, ist Brügge die touristisch attraktivste Stadt Flanderns. Man spricht vom "Venedig des Nordens". Komfortable Häuser kann man hier schon zum Preis von zwei Tauben erhalten. Vor kurzem wurde eine Taube aus Brügge für 1,2 Millionen Euro verkauft. Doch Brügge ist auch eine Stadt mit vielen Brauereien. Von ehemals 52 Brauereien sind immer noch 28 vorhanden. Früher galt hier das Bier noch als Grundnahrungsmittel, auch für Frauen und Kinder, denn Bier war sauberer als das „Trinkwasser“. Hier hatten wir auch die Zeit, die berühmten belgischen Pralinen zu verkosten oder zu kaufen. Pralinen in allen erdenklichen Formen, Farben und Geschmacksrichtungen. Ob klassische Pralinenform, Tafel, Werkzeug oder auch Phallussymbol, für jeden Geschmack und Couleur war etwas dabei. Der Nachmittag in Brügge brachte uns eine unvergessliche Grachtenfahrt. Beim Start sangen wir noch fröhlich vom Käpt‘n Kruse, doch dann hatten wir das Wasser nicht nur unter uns, sondern auch sintflutartig von oben. Da waren wir doch froh, als wir uns am frühen Abend  im ältesten Brauhaus von Brügge, dem „Halve Maan“ von 1856, von außen trocknen und von innen mit Bier und einem leckeren Essen füllen konnten.

 

Am Sonntag, nach dem Frühstück, wartete der Bus schon auf uns zur Weiterfahrt nach Brüssel. Der erste Besichtigungsstopp in Brüssel galt einem „unscheinbaren“ Eisenatom, dies natürlich in einer „minimalen“ (165 –milliardenfachen) Vergrößerung, das Atomium: 125 m hoch und 2400 Tonnen schwer. Den zweiten Stopp machten wir am  Unesco Weltkulturerbe „Grote Markt“ oder „Grand Place“ von Brüssel. Hier sind es die prächtigen barocken Fassaden und Giebel der Zunfthäuser aus dem 17. Jahrhundert und das Rathaus aus dem 15. Jahrhundert, die den Charme des Platzes ausmachen.

 

Vor Abfahrt des Busses hatten wir nochmal die Gelegenheit belgische Fritjes oder ein Bier zu genießen und schon ging es auf den Heimweg.

 

Im Gasthaus Meigermühle trafen wir dann am Abend auf  die Aktiven, die nicht mitfahren konnten, zum gemeinsamen Abendessen. Zum Abschluss dieser „feucht fröhlichen“ Tour sangen wir noch einige Lieder für unsere Frauen und begaben uns auf den Rückweg nach Birkenfeld. 

 

Vielen Dank an unseren Busfahrer Peter, der uns sicher durch die engen Gassen in Gent und Brügge gefahren hat und vielen Dank an unseren 1. Vorsitzenden Hermann Leyser, der diese schöne Tour geplant und organisiert hat. Für das teilweise schlechte Wetter  konnte er ja nichts, aber vielleicht bekommt er dies beim nächsten mal auch wieder besser hin!

 


Erntezug und Erntefest  2019

 

 

 

Wussten Sie eigentlich schon, dass in diesem Jahr ein Erntezug durch Neunkirchen geht?

 

Erstmalig kommt das Erntepaar des Erntevereins Wohlfarth aus den Reihen des MGV Gemütlichkeit Söntgerath. Zusammen mit dem Ernteverein wollen wir das 70 jährige Jubiläum des Erntevereins Wohlfarth feiern. Das Erntepaar Reiner und Angela Bertermann aus Söntgerath freut sich auf möglichst viele Besucher aus Neunkirchen, beim Erntefest – Sonntag/Montag am 25./26. August 2019.

 

Verpassen Sie nicht den Erntezug am Sonntag den 25.08.2019. Ein Ereignis, welches bestimmt nicht so schnell wieder nach Neunkirchen kommt.

 

Start des Zuges um 16:15 Uhr vom Hof Bertermann in Neunkirchen/Söntgerath Oberdorf

 

                         ca.  16:27 Uhr  Oberwennerscheid Mitte

 

                         ca.  16:35 Uhr  Höfferhof, Ecke Grafenwieserweg

 

                         ca.  16:40 Uhr  Eischeid/Dorfplatz

 

                         ca.  16:45 Uhr  Birkenfeld/Hülscheid

 

                         ca.  16:50 Uhr  Ortseingang Hasenbach

 

                         ca.  17:00 Uhr  Neunkirchen/Köbach

 

von dort geht es weiter über Mucher Gemeindegebiet in Richtung Birrenbachshöhe.

 

Zu sehen gibt es viele Erntewagen des Erntevereines und natürlich die Wagen des Erntepaares, des MGV Gemütlichkeit Söntgerath und der Dorfgemeinschaft Söntgerath. Aber auch einen Wagen der freiwilligen Feuerwehr Neunkirchen, denn die können nicht nur „retten-löschen-bergen“ sondern auch „feiern“!

 

Erntepaar 2019 Reiner und Angela Bertermann


127 Jahre MGV   27 Jahre Bureball





Änderung im Vorstand

Generalversammlung vom 29.01.2019

 

Nicht nur in der Fußballbundesliga wurde das Transferfenster geschlossen, sondern auch beim MGV Söntgerath. Am 29.Januar war unsere Generalversammlung, bei der neue Wahlen für den Vorstand anstanden. Damit haben wir unseren Vorstand um, sage und schreibe, 5 Jahre verjüngt. Die beiden dienstältesten Vorstandsmitglieder haben ihre heiß begehrten Posten zur Verfügung gestellt. Unser 1. Kassierer Dieter Schmitz ist nach 50 Jahren aktiver Kassierertätigkeit zurückgetreten. Den Posten hatte er zu einer Zeit übernommen, als Willi Brandt Kanzler wurde, die Amerikaner auf dem Mond landeten und in Woodstock mit Flower Power gegen den Vietnamkrieg protestiert wurde. Unser 1. Geschäftsführer Detlev Vahl gab seinen Posten nach 26 Jahren Geschäftsführertätigkeit ab. Seine Tätigkeit begann in einem Jahr, wo Helmut Kohl schon 11 Jahre Kanzler war und einflussreiche Politiker, wie Jürgen Möllemann und Björn Engholm, das Handtuch warfen. Vielen Dank an die Beiden für die langjährige erfolgreiche Vorstandsarbeit. Unsere neuen Vorstandsmitglieder 1. Kassierer Reinhard Bruch und 1. Geschäftsführer Wolfgang Haschke müssen sich nun in den großen Fußstapfen ihrer Vorgänger bewähren. Wir wünschen den neuen Vorstandsmitgliedern alles Gute und viel Erfolg. In ihren Ämtern bestätigt wurden: 1. Vorsitzender Hermann Leyser, 2. Vorsitzender Ferdy Tokloth, 2. Geschäftsführer Peter van der Wyst und 2. Kassierer Heiko Moderlak.

 

Gerne würden wir auch unseren gesamten Verein verjüngen. Aber dafür werden neue Sänger benötigt. Trau Dich – Sing mit. Wir proben jeden Dienstag um 20:00 Uhr in der Gaststätte „Zur Post“ in Birkenfeld. Gesellige Neu-Sänger, egal ob mit oder ohne Gesangserfahrung, sind immer herzlich willkommen!

 


Drei Königs Konzert

Spendenübergabe

 

 

 

Am 06.01.2019 veranstaltete der MGV Gemütlichkeit Söntgerath in der Pfarrkirche St. Margareta in Neunkirchen ein Dreikönigskonzert als Benefizkonzert.

 

Gemeinsam mit dem Quartettverein Eischeid, dem MGV Wohlfarth, dem Kirchenchor Cäcilia Hermerath und dem Gemischten Chor Bröleck, sowie den Solisten Ulrike Menkhoff-Gallasch „Sopran“, Maurizio Götz „Klarinette“, Hans-Josef Solbach „Trompete“ und Johannes Götz „Orgel und Klavier“ wurde ein abwechslungsreiches und schönes Programm geboten.

 

Vielen Dank an alle Beteiligten vor und hinter den Kulissen. Es steckte viel Arbeit in den Vorbereitungen und am Konzertabend selbst, aber es hat sich gelohnt. Dies zeigte auch die Spendenbereitschaft des Publikums. Für die Seniorenarbeit der katholischen und evangelischen Kirche in Neunkirchen kam die stolze Summe von insgesamt 1300,- Euro zusammen.

 

Am 15.01.2019 erfolgte die Spendenübergabe in der katholischen Kirche in Neunkirchen. So  konnte der Vorstand des MGV Gemütlichkeit Söntgerath an die Pfarrerin Angela Scharf und den Pfarrer Martin Wierling jeweils einen Briefumschlag mit 650,- Euro überreichen. Wir wünschen den Senioren viele gemütliche Stunden in geselliger Runde.

 

 

 

 

 


Am 06.01.2019 veranstaltete der MGV Gemütlichkeit Söntgerath in der Pfarrkirche St. Margareta in Neunkirchen ein Dreikönigskonzert.

 

Gemeinsam mit dem Quartettverein Eischeid, dem MGV Wohlfarth, dem Kirchenchor Cäcilia Hermerath und dem Gemischten Chor Bröleck, sowie den Solisten Ulrike Menkhoff-Gallasch „Sopran“, Maurizio Götz „Klarinette“, Hans-Josef Solbach „Trompete“ und Johannes Götz „Orgel und Klavier“ boten wir ein abwechslungsreiches Programm. Sowohl Jazz und Pop, Klassik, geistige  oder leichte Musik ließen die Künstler in der vollbesetzten Kirche erschallen. Nach der Begrüßung durch unseren 1. Vorsitzenden Hermann Leyser und den Grußworten von Pfarrer Martin Wierling und Herrn Paul-Gert Roth, als Vertreter der ev. Kirche, begann das Konzert mit einem kräftigen Trompetensolo. In lockerer Folge brachten danach die Akteure, gemeinsam oder als Solisten, ihre Werke zu Gehör. Den Schlusspunkt setzten, nach dem Schlusswort unseres 2. Vorsitzendem Ferdy Tokloth, alle Aktiven gemeinsam mit dem fünfstimmig vorgetragenem Weihnachtsklassiker „Leise rieselt der Schnee“, bevor Hajo Solbach mit einem Trompetensolo die Kirche nochmals erzittern ließ.

 

Die monatelange Probenarbeit hatte sich gelohnt. Der Dank gilt insbesondere unserem Chorleiter Johannes Götz, der mit allen Chören und Solisten viele Stunden geplant und geprobt hatte. Beim Konzert waren alle in Bestform. Dies bezeugten auch die Pressestimmen: „Die Sänger bewiesen Engagement, Passion und Liebe zum Gesang“ oder „Die Musik ging ans Herz“.  Die stimmungsvolle Beleuchtung sorgte für eine heimelige Atmosphäre und setzte alle Akteure ins rechte Licht. Vielen Dank an alle Beteiligten vor und hinter den Kulissen. Es steckte viel Arbeit in den Vorbereitungen und am Konzertabend selbst, aber es hat sich gelohnt. Dies zeigte auch die Spendenbereitschaft des Publikums. So können wir für die Seniorenarbeit der katholischen  und evangelischen Kirche die stolze Summe von insgesamt 1300,- Euro überreichen.

 






 „Feiertag“ beim MGV Gemütlichkeit Söntgerath 1892 e.V.

 

 

 

Bei herrlichem Wetter ging es am vergangenen Samstag durch unsere schöne Heimat. Eingeladen hatte der Vorstand zum diesjährigen Wandertag. Von Söntgerath ging es durch Wald und Flur, vorbei an Balensiefen, nach Brakemich. Hier warteten auf dem Dorfplatz erfrischende kühle Getränke auf die emsige Wandergruppe. Über Hülscheid, Birkenfeld und Hardt gelangten wir wieder nach Söntgerath. Am Wegesrand wurden bei der Wanderung viele Wiesenchampignons entdeckt. Manch ein Sänger hat deswegen am Sonntag, mit Körbchen und Messer bewaffnet, einige Teilstücke der Wanderung wiederholt. Beim gemeinsamen Abendessen und gemütlichem Zusammensein in der Scheune vom Hof Walterscheid, herrschte fröhliche und ausgelassene Stimmung. Am Lagerfeuer wurde, zu Akkordeon- und Gitarrenklängen, bis nach Mitternacht gesungen und gefeiert. So wie es sich für einen „Feiertag“ beim MGV gehört. Vielen Dank an die Koordinatoren und Helfer für diesen gelungenen Tag. Aber auch vielen Dank an die sehr große Schar von mitwandernden Sängern, Inaktiven, Freunden, Frauen, Kindern und Enkelkindern. So bleibt der MGV Söntgerath eine große aktive und junge Gemeinschaft.

 

 

 

Bis zu einem Wiedersehen grüßt Sie Ihr

 

Männergesangverein Gemütlichkeit Söntgerath

 

Peter van der Wyst 

 


Vereinstour nach Leer

 

3 Tage sind einfach zu kurz.

 

Dafür gab es auf unserer diesjährigen Vereinstour wieder viel zu viel zu sehen.

 

Schon auf der Hinfahrt, bei einem Zwischenstopp in Emden, erfuhr man bei der Stadtführung durch die Emdener Innenstadt viele Details über die Stadt, ihre Häuptlinge, Otto Waalkes und Uhren die gar keine sind. So manch einer genoss hier schon das erste Fischbrötchen.

 

Abends nach dem Buffet im Hotel „Ostfriesenhof“ in Leer, wurde ausgiebig bei Gesang, guter Laune und „Friesengeist“ bis in den frühen Morgen gefeiert.

 

Am zweiten Tag setzten wir mit der Fähre von Eemshaven NL nach Borkum über, um einen Tag auf der Insel zu verleben. Mit der Inselbahn ging es in die City der Insel. Hier konnte man wieder leckere Fischbrötchen essen und den einen oder anderen Sanddornschnaps zu sich nehmen. Ob zu Fuß oder per Kutsche über die Insel oder zu den Seehundbänken, auf Borkum kann man viel sehen und bestaunen. So z.B. den „alten Leuchtturm“ der viele Jahre als Standesamt genutzt wurde. Wer oben vor der Trauung „kalte Füße“ bekam, hatte noch die Möglichkeit über eine Außentreppe in die Freiheit zu gelangen. Die Treppe endete aber leider in 15 m Höhe, so dass dieser Weg auch schmerzhaft enden konnte.

 

Am Abend im Hotel konnte manch einer das leckere Abendessen nicht in Ruhe genießen. Beim Spiel der deutschen Nationalelf blieb einigen der Bissen im Halse stecken. Erst als um kurz vor 22:00 Uhr das erlösende Tor fiel, ging die Party der Fußballbegeisterten wieder locker weiter.

 

Unser dritter Tag begann, natürlich nach dem Frühstück, mit einem „Leergang“ (Rundgang) durch die Leerer Altstadt und durch die Hafenanlage. Im Hafenbecken befindet sich eine Testrutsche für Rettungsboote. Böse Zungen behaupten, bei einer Havarie eines Kreuzfahrtschiffes hat man nur die Wahl zwischen Ertrinken oder Genickbruch beim Aufprall des Bootes auf die Wasseroberfläche.

 

Doch für uns ging es in angenehmer Fahrt mit dem Bus weiter zum „Berentzenhof“ in Haselünne.

 

Als sich nach unserem Eintritt, bevor die Führung begann, die Gittertüren hinter uns schlossen, ließ sich ein Sänger zu dem Ausspruch: „Ich wollt mich schon immer in einer Schnapsbrennerei einschließen lassen“ hinreißen. Aber auch die Bemerkung in der Destille: „die Wohnung nehm ich“ führte nicht zum Vertragsabschluss. Erst eine anschließende reichliche Verkostung der Berentzen Produkte, macht die Absage der „Wohnungsvermietung“ vergessen.

 

Die anschließende Rückfahrt nach Hause, verlief dann ausgesprochen ruhig. Woran mag das wohl gelegen haben? Wir hatten doch nur flüssiges „Obst“ zu uns genommen. Kurz vor Lohmar kam wieder Leben in die Truppe. In der „Gebermühle“ wurden wir schon zum gemeinsamen Abendessen erwartet. Zum Abschluss unserer diesjährigen Vereinsfahrt stellten sich die Sänger vor dem Lokal auf, um den Frauen und Gästen noch ein paar Lieder zu singen.

 

Vielen Dank an alle Verantwortlichen, die diese tolle Fahrt organisiert haben.

 



Und nun zum Bureball

Bureball 2018:


Rückschau 2017:


Jubiläumskonzert 125 Jahre MGV


Jubiläumskonzert

 

 

 

Am 21.10.2017 veranstaltete der MGV Gemütlichkeit Söntgerath in Neunkirchen sein Jubiläumskonzert zu seinem 125 jährigen Geburtstag.

 

In der fast vollbesetzten Aula der Hauptschule begeisterte der MGV mit seinen Liedern und Weisen das Neunkirchener Publikum. Durch das Programm führte auf seine bekannt kurzweilige Art unser 1. Geschäftsführer Detlev Vahl.

 

Direkt beim Betreten der festlich dekorierten Aula sah man, dass hier ein Geburtstag gefeiert wurde. Eine mannshohe Geburtstagstorte, “gebacken“ von Angela Bertermann, stand neben der Bühne. Nach einer kurzen Begrüßung durch unseren 1. Vorsitzenden Hermann Leyser begann unser Programm pünktlich um 18:00 Uhr. Schon beim ersten Liedvortrag wurde klar, welches Spektrum 125 Jahre Chorgesang bringen können. Als Eingangslied sangen wir das  Neunkirchener Heimatlied, komponiert in unserem Gründungsjahr 1892 von Caspar Josef Brambach als Bergisches Heimatlied. 1950 wurde es von unserem damals aktiven Sänger Willi Schmitz für den MGV chorisch bearbeitet und von P. Stauf mit einem neuen Text versehen. Zum Glück für den MGV fand sein Sohn, unser Vereinsmitglied Dieter Schmitz, das handschriftliche Notenblatt bei Aufräumarbeiten auf dem Dachboden des elterlichen Hauses. Im Anschluss kamen dann zwei Opernchöre zur Aufführung. Aus der Oper Nabucco der Gefangenchor und aus dem Freischütz der Jägerchor. Gekonnt intoniert, leicht und bewegt, pianissimo aber auch  klang – und schwungvoll entführten wir dann die Zuhörer mit Benia Calestorio in die italienische Bergwelt.

 

Mit unseren Gospeln „Kumbaya my Lord“, „O when the Saint go marching in“ und „Rivers of Babylon“ reisten wir mit unsere Gästen schwungvoll auf die andere Seite des Erdballes. Unser Dirigent und Pianist Johannes Götz brillierte im Anschluss daran mit einem „Ständchen“ auf dem Klavier. Hier zeigte er mit den Variationen von Franz Schubert wieder sein ganzes Können und zaubert so manchem einen Schauer über den Rücken. Nach diesem beeindruckenden Vortrag bekamen wir überraschend noch ein Ständchen gebracht. Unsere Vereinsfrauen hatten extra für diesen Abend, unter dem Dirigat von Monika Stader, einen Geburtstagskanon und „ Lollipop“ einstudiert. Es war eine gelungene und absolut hörenswerte  Überraschung. Vielen herzlichen Dank dafür!

 

Mit „Swing low“, „Hava Nagila“, und „Yesterday“   sangen wir im Anschluss Lieder aus ca. 60 Jahren Musikgeschichte. Wobei das jüngste Musikstück aus diesem Block von den Beatles stammt und schon unglaubliche 52 Jahre alt ist.

 

Doch nun sollte es feuchtfröhlich werden. Locker und gelöst wurde es beim „Herrlichen Weinland“, etwas sentimental bei Udo Jürgens „Griechischem Wein“( leider hatte unser Pianist den weißen Bademantel vergessen). Mit dem feurigen „Chianti Lied“ verabschiedeten wir die Besucher schwungvoll in die Pause.

 

Nach kurzer Verschnaufpause und Stärkung ging es dann im Saal hoch her.

 

Gemeinschaftlich zog der MGV Söntgerath mit dem Startrompeter Bruce Kapusta zu „Amacing Grace“ in den Saal. Ab dann gab es kein Halten mehr. Unser „Geburtstagsgeschenk“ an uns selbst und an unsere Gäste heizte den Saal so richtig auf. Von bekannten Welthits bis zum Kölner Karneval war es nur ein kurzer Weg. Dieser Auftritt war die gelungene Krönung für unser Geburtstagskonzert.

 

Danke an Bruce Kapusta und ein großes Dankeschön an unsere Gäste die zu uns gekommen sind und an diesem Konzertabend mit uns gefeiert haben.

 

 

 

Am 21.10.2017 veranstaltete der MGV Gemütlichkeit Söntgerath in Neunkirchen sein Jubiläumskonzert zu seinem 125 jährigen Geburtstag.

 

Die Probenarbeit hatte sich gelohnt. Danke an unseren Chorleiter Johannes Götz, der uns immer wieder aufgebaut hat und an unseren „Bemühungen“ nicht verzweifelte. Am Konzertabend waren wir in Bestform. Dies bezeugten auch die Pressestimmen: „Bei seinem Jubiläumskonzert zeigte sich der Chor in ausgezeichneter Verfassung“ oder „Der MGV Söntgerath überzeugte mit seinem Jubiläumskonzert“.

 

Vielen Dank an alle Beteiligten vor und hinter den Kulissen. Es steckte viel Arbeit in den Vorbereitungen und am Konzertabend. Doch spätestens beim Auftritt von Bruce Kapusta, unserem „Geburtstagsgeschenk“ an uns selbst und an unsere Gäste, löste sich bei allen die Anspannung und es wurde eine richtig schöne Geburtstagsparty!

 

Die Bühnendeko, der Geburtstagstisch mit den Geschenkkartons, die Blumen auf den Tischen, der Überraschungsauftritt unserer Frauen - es war ein gelungener Abend.

 

Gerne würden wir Sie auch, wie geplant am 1. Dezember in der Pfarrkirche St. Margareta, gemeinschaftlich mit unseren Nachbarchören in die Adventszeit einstimmen, doch da hat uns die „neue Orgel“ einen Strich durch die Rechnung gemacht. Den festlichen Abschluss unseres Jubiläumsjahres müssen wir leider, wegen Bauarbeiten in der Kirche, absagen. Aber, nächstes Jahr ist auch wieder Weihnachten und dann findet das Adventskonzert bestimmt statt. Versprochen!

 


Pressebericht Rhein Sieg Anzeiger vom 24.10.2017 Markus Peters


Jubiläumskonzert

 

Wir feiern unseren 125 Geburtstag

 

 

 

125 Jahre MGV Söntgerath 1892 – 2017.

 

Am 21. Oktober laden wir um 18:00 Uhr in die Aula der Gemeinschaftshaupt / Gesamtschule in Neunkirchen ein. Der Einlass beginnt um 17:30 Uhr.

 

In der ersten Hälfte des Konzertes bringen wir einen Querschnitt aus 125 Jahren Chorgesang des MGV. Die zweite Hälfte ist unser Geburtstagsgeschenk an Sie und an uns selbst. Startrompeter, Sänger und Entertainer Bruce Kapusta präsentiert sein Musik- / Bühnenprogramm.

 

Wir freuen uns jetzt schon auf diesen gewiss besonderen und schönen Abend.

 

Freuen Sie sich auch schon darauf und merken Sie sich den Termin.

 

Karten bekommen Sie im Vorverkauf zum Preis von 12,50 € bei den Sängern und im Heimwerkermarkt Klein in Neunkirchen. An der Abendkasse kostet der Eintritt 14,50 €.

 

Für Essen und Trinken wird vom MGV wie immer bestens gesorgt.

 


MGV Bureball und Vereinstour 2017

Wir hatten einen super Bureball. Herrliches Wetter, nette Gäste, viel Spaß und keinen Streit. Man kann also auch ohne Krawall super Stimmung haben!

 

Danke an alle, die die Feier mit uns begangen haben und möglich gemacht haben. Besonderen Dank an unseren Vereinswirt Patrik Himpeler und an Reinhold Kurtenbach für die Überlassung des Hofes und Gebäude. Danke auch an die Nachbarschaft für ihr Verständnis, wenn es doch etwas lauter wurde. Aber auch vielen Dank an alle Vereinsmitglieder, ihren Frauen und Kindern für die geleistete Arbeit.

 

Doch wer arbeitet kann auch feiern. Dies taten wir auf unserer Vereinstour am 29. Juli zum Vater Rhein. Um 7:00 Uhr starteten wir mit dem Bus Richtung Rüdesheim, natürlich mit einem Zwischenstopp für unser mitgenommenes Frühstücksbuffet.

 

In Rüdesheim, unweit der berühmt berüchtigten Drosselgasse, bestiegen wir unser Schiff für unsere Fahrt stromabwärts bis zur Loreleystadt St. Goarshausen. Über 30 Stromkilometer schipperten wir über den Rhein. Rüdesheim – Bingen – Aßmannshausen – Lorch – Bacharach – Loreley – wer kennt die Weinorte, die an uns vorüberzogen, nicht. Die Älteren von uns werden sich bestimmt an manch gesellige Stunden in einem Weinlokal erinnern. Bei der Loreley hat der Rhein seine tiefste Stelle mit 25 m. Dort gibt es aber, wie uns die Geschichte erzählt, auch tückische Stellen. Bei Oberwesel den „Geisenrücken“ oder die „Hungersteine“, die bei Niedrigwasser gut zu sehen sind, aber bei hohem Wasserstand sehr gefährlich werden können. Dann ist es schon sehr gut, wenn man immer eine „Handbreit Wasser unter dem Kiel hat“. Wir hatten genug Wasser, jedoch zum Glück nicht von oben, und genossen die Rheinromantik in vollen Zügen ( Schiffen ).Über manche Burg, hoch über dem Rhein, gab es viele Erzählungen von der wechselvollen Geschichte des Mittelheines. In der Burg Reichenstein lebten angeblich die letzten Raubritter bis zu ihrer Vertreibung im 13. Jahrhundert. Leider haben sie sich anscheinend im Finanzamt Siegburg eine neue Bleibe gesucht. In St. Goarshausen wartete unser Bus, um uns nach Koblenz zu bringen. Mit der Gondelbahn gelangten wir dann auf die Festung Ehrenbreitstein. Hier oben erwartete uns eine phantastische Aussicht und Kulisse. Ein abwechslungsreiches Spektakel von Gauklern, Komikern, Akrobaten und anderen Künstlern, auf den Plätzen und Bühnen hoch über dem Rhein, vertrieb uns die Zeit mit viel Kurzweil. Doch schon nahte gegen 17:00 Uhr die Abfahrt zum Gasthaus Herchenbach in Eischeid. Hier ließen wir bei Speis und Trank den Tag ganz gemütlich ausklingen.

 

Doch halt, eins noch. Gesungen haben wir, wie es sich für einen Gesangverein gehört, natürlich während unseres Ausfluges auch!

 

Sollten auch Sie Interesse an einem aktiven Vereinsleben und Freude am Gesang haben, so kommen Sie doch einmal unverbindlich zu einer unserer Proben. Über die ein oder andere Verstärkung würden wir uns sehr freuen. Wir proben Dienstags zwischen 20:00 und 22:00 Uhr im Vereinslokal „Zur Post“ in Birkenfeld.

 



Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus


In diesem Jahr feiert der MGV Gemütlichkeit Söntgerath sein 125 - jähriges Bestehen.

 

Und das mit allem „Drum und Dran“. „Drum und Dran“ heißt für uns: Der MGV stellt im Jahr 2017 in Neunkirchen den Karnevalsprinzen! Aber nicht nur einen Prinzen, dabei gibt es auch eine Jungfrau und einen Bauern. Drei echte Söntgerather Jungen bilden das Dreigestirn. Als Bauer haben wir den waschechten Bauern Reiner Bertermann aus unseren Reihen auserkoren. Frei nach dem Motto „Bauer sucht Frau“ bietet sich die vor Lieblichkeit strotzende Jungfrau Rolf Stader geradezu an. Die Hauptperson des Triforiums, der Umschwärmte in allen Märchen, verkörpert unser Dietmar Böttner, als Prinz mit den schönsten Beinen. Diese grandiosen Gehwerkzeuge muss man eigentlich verhüllen, damit nicht alle vor Neid platzen. Als Garde fungiert der MGV gemeinsam mit den Höffer Fründen.

 

Weil es uns aber bis zu unserem Jubiläum in 2017 noch zu lange dauert, wird schon in diesem Jahr unser „Söntgerather Dreigestirn“ vorgestellt. Die Proklamation der Tollitäten, Prinz Diddi 1., Bauer Reiner und die Jungfrau Rolfina findet  im November statt. Zu dieser vereinsinternen Veranstaltung werden einige dem Karneval verschriebene Gruppen und Jecken persönlich eingeladen.

 

Drum packen wir jetzt schon unsere Vereinsfahne aus und singen aus voller Brust: Hundertfuffzich Mann und en Fahn vürendran und de Musik fängk mem… doch Stopp!

 

Unser Motto und Mottolied wird heute noch nicht verraten. Aber eins ist heute schon sicher: Auch im stolzen Alter von 125 Jahren wissen wir wie man Karneval fiere kann.

 

 

Mit einem kräftigen Nünkirchen Alaaf grüßt Sie Ihr

 

Männergesangverein Gemütlichkeit Söntgerath

 

Peter van der Wyst 

 


En Fahn vürendran


Drei staatse Kääls für Neunkirchen

 

MGV Gemütlichkeit Söntgerath stellt das Dreigestirn

 

 

Söntgerath/ Neunkirchen (cg). Große Aufregung im Männergesangverein Gemütlichkeit Söntgerath: der Chor wird nicht nur im nächsten Jahr 125 Jahre alt, er stellt auch das Dreigestirn für die kommende Session. Die meisten der 26 Sänger, zahlreiche Angehörige und "Höffer Fründe" begleiten das Trifolium in der 60 Mann starken Garde. Das heißt: neben unzähligen organisatorischen Aufgaben auch neue Lieder für die Auftritte einzustudieren.

 

Während der Fußball-Europameisterschaft 2016 entschied es sich! Für Reiner Bertermann und Dietmar Böttner, zwei echte Söntgerather Jungs, stand schon seit rund 20 Jahren fest: "Wir suchen uns eine Jungfrau und werden einmal Neunkirchener Dreigestirn". Für den Landwirt Reiner Bertermann kam nur die Rolle des Bauern in Frage, der Finanzmakler Dietmar Böttner hatte schon immer von der Prinzen-Rolle geträumt. Der Maschinenbau-Ingenieur Rolf Stader wollte dann Adjutant werden. Seit bald 40 Jahren sind die drei im Karneval aktiv; schon als "Suentscheder Jonge" bauten Bertermann und Stader im zarten Alter von 14 und 16 Jahren die ersten Karnevalswagen, mit denen sie sich im Gelfolge des MGV am Rosenmontagszug beteiligten.

 

Das 125-jährige Bestehen des "MGV Gemütlichkeit Söntgerath", in dem Reiner Bertermann und Rolf Stader seit vier Jahren den zweiten Bass verstärken und Dietmar Böttger seit Jahrzehnten inaktives Mitglied ist, bot nun die passende Gelegenheit für eine Regentschaft, doch die Jungfrau war noch nicht gefunden. Dann konnte beim gemeinsamen Fußball-Gucken im Sommer Rolf Stader endlich überzeugt werden, nicht Adjutant sondern Jungfrau zu werden. Das Trifolium war komplett. Nach fünf Jahren närrischer Vakanz regiert in der kommenden Session ein staatses Trio die Jecken von Neunkirchen und Seelscheid: Prinz Diddi I., Jungfrau Rolfina und Bauer Reiner. Bürgermeisterin Nicole Sander wird sie bei einer vereinsinternen Veranstaltung im November proklamieren. Die drei freuen sich schon "tierisch" auf die vor ihnen liegende Session vor allem auf den Rosenmontagszug am 27. Februar 2017 und wünschen sich eine sensationell rege Beteiligung von Vereinen und Gruppen am "Zoch".

 

Die drei sind nicht die ersten Tollitäten im Chor. Heribert Schmitz war 1967 der erste Karnevalsprinz im Chor und ihm folgten weitere. Nach seiner Gründung 1892 machte sich der MGV Söntgerath schon früh mit seinen Gesangsleistungen einen Namen und nahm in den 1920er Jahren erfolgreich an vielen Sängerwettstreiten teil. Doch auch die Namen gebende Gemütlichkeit kam nicht zu kurz. 1967 wurde das erste Weinfest organisiert; viele Jahre beteiligte sich der Chor am Rosenmontagszug mit einem Wagen. Als in den 1970er Jahren das Vereinslokal, die Gaststätte Knecht in Neunkirchen, einem Discounter weichen musste, errichteten die Sänger zum Weinfest ein Zelt in Birkenfeld und aus dem Weinfest wurde das Zeltfest. Inzwischen wurde daraus der "Birkenfelder Buureball". Denn die Sänger restaurierten die Scheune ihres neuen Vereinslokals "Zur Post" in Birkenfeld und feiern darin schon traditionell am 2. Juli-Wochenende den "Buureball".

 In der kommenden Session "rocken" die Jungs erst richtig ab - etwa 70 Termine stehen schon auf dem Plan. Freuen würden sie sich über einige jüngere Sänger. Vielleicht findet sich ja der ein oder andere im Karneval.

Pressebericht Extra Blatt vom 19.10.2016 Christa Gast


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